Ferdinand Schultz Nachfolger

Auf direktem „UM“-Weg zu FSN … Zur Zeit wird der Petridamm ab der Kreuzung Rovershägener Chaussee/Verbindungsweg bis zur Einmündung Kadammsweg saniert. Nach derzeitiger Zeitplanung soll die Bauarbeiten bis Ende August 2020 andauern. Bitte umfahren Sie die Baustelle, aus Richtung Rostock kommend, über die Umleitung Rovershägener Chaussee, Gutenbergstraße, Hinrichsdorfer Straße und Dierkower Damm. Google Maps Baustelleninformation (PDF)
FSN Historie Die 1868 von Ferdinand Schultz gegründete Firma ist eine der ältesten metallverarbeitenden Betriebe Norddeutschlands. Die wechselvolle Geschichte der traditionsreichen Firma ist auch Spiegelbild der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung der Stadt Rostock seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bis heute. Erfahren Sie mehr Arbeiten bei FSN Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung / Studium und suchen eine qualifizierten Einstieg in das Berufsleben oder Sie suchen einfach nur ein neue berufliche Herausforderung? Steigen Sie ein und starten Sie durch. Werden auch Sie Teil eines erfolgreichen Teams bei FSN. Erfahren Sie mehr

Standorte der Unternehmensgruppe Ferdinand Schultz Nachfolger

Aktuelles von Ferdinand Schultz Nachfolger

Fahrzeugtransporter mit maximaler Flexibilität.

Fahrzeugbau liefert Sattelauflieger an Goodyear aus. ###TEASER###

Der FSN Fahrzeugbau hat vor Kurzem ein ganz besonderes Fahrzeug ausgeliefert. Es ist nicht nur der erste geschlossene Fahrzeugtransporter, der für einen Kunden im Ausland gebaut wurde, sondern es dürfte mit dem US-amerikanischen Reifenhersteller Goodyear wohl auch der bislang prominenteste Kunde sein.

Aber auch der Sattelauflieger selbst ist sehr speziell und zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität aus. So ermöglicht er mit seinen drei Hubdecks den Transport von bis zu 6 PKWs. Verschiedene weitere hydraulische Funktionen, u.a. Hubdeckausschübe, verstellbare Fahrspuren und ein hydraulisches Hubdach, erhöhen die Flexibilität bei der Beladung und lassen auch den Transport mit einer Fahrzeughöhe bis 4,4 m zu. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass sich dank der diversen hydraulisch verstellbaren Bühnen ab dem Schwanenhals bis zum Heck eine ebene Ladefläche einstellen lässt. Damit eignet sich der Auflieger nicht nur für den Transport von Fahrzeugen, sondern auch für Paletten und Kisten sowie schwere Stückgüter (bis 18 t). Auch Kombinationen von Fahrzeugen und Paletten/Kisten sind problemlos möglich. In einem unten verlinkten Video stellen wir den Fahrzeugtransporter und dessen Funktionen samt Probebeladung vor.

In Zukunft wird der Sattelauflieger für das Innovation Center von Goodyear (Standort Luxemburg) im Einsatz sein und sowohl Testfahrzeuge als auch Testequipment transportieren.

Video (YouTube) >>

Weitere Informationen zum Fahrzeug auf www.fsn-fahrzeugbau.de >>

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Von Erntemaschinen zum Autohandel in 150 Jahren.

Ferdinand Schultz Nachfolger im Osthafen ist ein Unternehmen mit bewegter, aber erfolgreicher Geschichte in der Hansestadt. ###TEASER###

Die Geschichte der Ferdinand Schultz Nachfolger Unternehmensgruppe. Ein Artikel der NNN, geschrieben von der Autorin Dörte Rahming.

Seit anderthalb Jahrhunderten geht es bei FSN nicht ohne Metall. Gründer Ferdinand Schultz produzierte seit 1868 Drahtgeflechte und Zäune. Er war auch Erfinder, hielt zum Beispiel die Patente auf eine Kartoffel-Erntemaschine oder einen Garbenbinde-Apparat an Mähmaschinen.  

Doch der Firmengründer starb früh, seitdem heißt die Firma FSN - Ferdinand Schultz Nachfolger. 1902 übernahm Paul Erdmann gemeinsam mit seinem Schwager das Unternehmen. Knapp 40 Jahre später folgte Rolf, der Vater des heutigen Geschäftsführers. Bis dahin hatte das Unternehmen seinen Sitz in der Breiten Straße, am heutigen Standort des Kaufhofs. Das Gelände wurde aber 1942 komplett ausgebombt, deshalb folgte der Neubeginn im Osthafen. "Der Altkarlshof war bis dahin eine landwirtschaftliche Fläche, die man sofort besiedeln konnte", erzählt Axel Erdmann, der den Familienbetrieb nun seit 1990 führt. Doch noch immer zog keine Ruhe ein: 1953 wurde der Betrieb das erste Mal verstaatlicht. "Wir als Familie zogen buchstäblich über Nacht nach Dortmund", erinnert sich Erdmann. "1954 durften wir zurückkommen, aber schon vier, fünf Jahre später wurde der Betrieb halbstaatlich: Kredite wurden zwar gewährt, galten aber als Eigentumsanteile des Staates." Später wurde dann der VEB Metallwerkstätten Warnow mit etwa 200 Beschäftigten daraus.

Gleich nach der Wende ging das Unternehmen wieder in die Hände der Familie über. Axel Erdmann, studierter Wirtschaftsingenieur, hatte lange bei der Deutschen Seereederei gearbeitet. Sein Familienbetrieb hatte viele Jahre für den DDR-Schiffbau produziert. "Wir haben unter anderem Spannschlösser und Schäkel hergestellt, Verbindungselemente aus Stahl", sagt der fast 70-jährige Firmenchef. "Doch durch die Währungsunion wurde uns klar, dass wir damit nicht wettbewerbsfähig waren." 1991 musste FSN viele Mitarbeiter entlassen, aber schon ein Jahr später ging es wieder aufwärts. Denn schon seit Anfang der 1950er Jahre waren sowjetische Autos in die DDR importiert worden, in der Erdmann'schen Werkstatt reparierten etwa 15 Mitarbeiter die Wolga und Moskwitsch. Nach der Wende wollten viele DDR-Bürger möglichst schnell ein Westauto fahren und kauften preiswerte Gebrauchte – gut für FSN, denn der Reparaturbedarf stieg rasant. "Unsere Werkstatt konnte sofort umsteigen auf VW und Audi. Und wir vergrößerten uns ständig." Die Entwicklung ging weg vom Schiffbau, hin zu Fahrzeugen. "Bis heute sind Verkauf und Reparatur von Autos ein wichtiger Firmenbestandteil, aber mindestens genauso wichtig sind die Gabelstapler." Drittes Standbein ist der Fahrzeugbau in Bentwisch, wo vor allem Anhänger konstruiert und produziert werden.

In Mecklenburg-Vorpommern hat FSN Standorte in Rostock, Stralsund, Teterow und Demmin mit insgesamt 350 Mitarbeitern. Eine der Grundlagen des Erfolgs ist sicher Erdmanns Bekanntheit in der Stadt – als ehemaliger Reederei-Mitarbeiter, als Geschäftsmann, nicht zuletzt als Segler. Seit etlichen Jahren arbeiten auch Sohn und Schwiegersohn im Unternehmen mit - so weiß der Senior sein Unternehmen auch zukünftig in guten Händen.

 Hier finden Sie den ganzen Artikel der SVZ!

Quelle: www.svz.de ©2020

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